Dieser Ansatz bzw. dieses Vorgehen wird bei einem «fotografischen
Kreativitätsstau» empfohlen. Dies habe ich nun auch ausprobiert. Das hat aber
nur zum Teil geklappt. Ist aber wohl mein Fehler. Bei regnerischem Wetter zog
ich los und sucht nach 100 Schritten ein passendes Sujet. Und zwar in meiner
Stadt und meinem Quartier wo ich wohne. Ehrlich gesagt, es waren manchmal mehr
und manchmal weniger als 100 Schritte. Ja und das Zählen auf die besagte Anzahl
Schritte hat auch seine Tücken. Manch gibt doch schon vorher etwas Sehenswertes
zu fotografieren. Zum Beispiel ein Gartentor zu einem Grundstück das
offensichtlich seit langer Zeit nicht mehr benutz wird bzw. benutzt werden
darf.
Oder ein Strassenschild, welches so verwachsen ist, dass es seine Funktion nicht mehr wahrnehmen kann.
Man trifft dann auf stattlich Häuser mit einem stilvollen Zugang. Die beiden Säulen beim Eingangstor sind mit grossen Metallkugeln verziert. Wie ich erfahren habe soll hier früher ein hoher Offizier der Schweizerarmee gewohnt haben. Also so etwas wie Berufsinsignien!
Unterwegs trifft man auf handgeschmiedete Gartenzäune an. Wunderschöne Arbeit. Ich nehme an, es handelt sich hier um Jugendstil?
Dann trifft man auf moderne Abfallbehälter auch «Abfallhai» genannt, verzieht mit einem Panini Bild eines Fussballers.
In der Stadt Thun selber fällt mich das Firmenlogo der Firma Krebser auf. Eben ein Krebs, der eine Uhr mit seinen Zangen hält.
Entlang der inneren Aare hat man eine schöne Sicht auf Gebäude entlang des Aarequai. Relativ schmale Gebäude mit mehreren Etagen.
Wir befinden uns in der Altstadt von Thun mit etlichen
Geschäften, welche ihre Waren auf unterschiedliche Art und Weise anbieten.
Bekanntlich ist der Fussballclub Thun in der Saison
2025/2026 Schweizermeister geworden. Dazu gehören nun auf entsprechende
Produkte. In unserem Fall die «Meisterwurst».
Ja, und da gibt es die obligaten Schmierereien an den Hauswänden. Diese mit einem treffenden Hinweis. Ja, es ist ein Missstand.
Und schlussendlich hat ein kleiner Mann seinen Schuh verloren. Hoffen wir, dass er seine Reise im Kinderwagen weiterführen durfte.
This approach is recommended when experiencing a "photographic creative block." I tried it out myself. It only partially worked, though. That's probably my fault. I set off in the rain, looking for a suitable subject after 100 steps. Specifically, in my city and neighborhood where I live. To be honest, sometimes it was more, sometimes less than 100 steps. And counting to that number of steps has its pitfalls. Sometimes there's something worth photographing even before you reach that point. For example, a garden gate to a property that obviously hasn't been used, or isn't allowed to be used, for a long time.
Or a street sign so overgrown that it can no longer function.
Then you
come across stately houses with stylish entrances. The two pillars at the
entrance gate are decorated with large metal spheres. As I learned, a
high-ranking officer of the Swiss Army used to live here. So, something like
professional insignia!
Along the way, you come across hand-forged garden fences. Beautiful work. I assume they're Art Nouveau?
Then you encounter modern waste containers, also known as "garbage sharks," adorned with a Panini sticker of a footballer.
In the city of Thun itself, the company logo of Krebser catches my eye. It's a crab holding a watch in its claws.
Along the inner Aare River, there's a lovely view of the buildings along the Aarequai. Relatively narrow buildings with several floors.
We're in Thun's old town with its numerous shops offering their wares in a variety of ways.
As you
know, FC Thun became Swiss champions in the 2025/2026 season. Naturally, there
are now commemorative products. In our case, the "championship
sausage."
And then there's the obligatory graffiti on the walls. This one includes a fitting message. Yes, thid id a problem.
And finally, a little boy lost his shoe. Let's hope he was able to continue his journey in the stroller.


























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