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Dienstag, 30. April 2019

Allmendtunnel

Einen Autobahn Tunnel zu Fuss erkunden zu können ist eine seltene Möglichkeit, die es zu nutzen gibt. Vor ca. 50 Jahren wurde der Allmendtunnel auf der Autobahn A6 Strecke zwischen Rubigen und Spiez gebaut. Er unterquert die Thuner Allmend, welche von den Truppen der Schweizer Armee sowie der Bevölkerung der Stadt Thun benutzt wird. In den vergangenen 50 Jahren haben sich die Anforderungen an einen Autobahntunnel merklich verändert. Die Betriebs- und Sicherheitsanlagen sowie das Lichtraumprofil entsprechen nicht den heute gültigen Normen. Im Rahmen des Programms «Tunnelsicherheit Berner Oberland» wird der Allmendtunnel auch an die neuen gültigen Normen angepasst. Dies kostet eine Stange Geld. Genauer Steuergeld, die jeder Bürger mit «grosser Freude» bezahlt. Aus diesem Grund ermöglichte das Bundesamt für Strassen ASTRA eine Besichtigung der Baustelle am letzten Samstag, den 27. April 2019. Nicht wenige nahmen die Gelegenheit wahr diese knapp 1km lange Baustelle zu besichtigen









Exploring a motorway tunnel by foot is a rare opportunity. About 50 years ago, the Allmendtunnel was built on the A6 motorway between Rubigen and Spiez. It passes under the Thun Allmend, which is used by the troops of the Swiss army and the population of the city of Thun. Over the past 50 years, the requirements for a motorway tunnel have considerably changed. The operating and safety installations as well as the clearance gauge do not comply with the current standards. As part of the "Tunnel Safety Bernese Oberland" programme, the Allmendtunnel will also be adapted to the new standards in force. This costs a lot of money. Precise tax money that every citizen pays with "great pleasure". For this reason, the Federal Roads Office (FEDRO) made it possible to visit the construction site last Saturday, 27 April 2019. Quite a few took the opportunity to visit this almost 1 km long construction site.



Freitag, 8. November 2013

Physical Graffiti




(Ist eigentlich ein Pleonasmus, da Graffitis eigenlich immer physischer Natur sind. Oder ist dem nicht so? „Physical Graffiti“ lautet auch der Titel eines Albums von Led Zeppelin aus dem Jahr 1975. Gemäss der Zeitschrift Rolling Stone ist dieses Album auf Platz 75 der „500 Greatest Albums of all the Time“


Fährt man von der Autobahnausfahrt Thun Süd (A6) auf dem Zubringer (Weststrasse) in Richtung Stadt, fährt man einer Betonmauer entlang, welche rege von Sprayern benutzt wird. Im Gegensatz zu den oft in der Innenstadt angetroffenen Tags, entstehen hier grossflächige Graffitis, die eine recht kurze Lebensdauer aufweisen. Mir fällt immer wieder auf wie bunt diese Graffitis sind. Insbesonders im Herbst (gegen Abend) wo diese Sprayereien von der Sonne besonders schön beleuchtet werden. 













Offenbar die Signatur der Sprayer




 

Dadurch dass neue Graffitis die alten überdecken, hat sich über die Jahre eine cm dicke Schicht gebildet. Wenn man bedenkt, dass eine Dose dieser Farbe ca CHF 10.- kostet, kann man es sich leicht vorstellen ,dass solche Graffitis recht kostspielig sein können. Teuer wird’s aber, wenn solche Graffitis von Sandsteinfassden enfernt werden müssen. Aber diese Kosten werden in der Regel nicht durch den „Künstler“ sondern durch die Allgemeinheit bezahlt...




Au ja, ich habe festgestellt, dass die Kalkputz Technik welche im Alpenraum anzutreffen ist (z.B. im Engadin) als Sgraffito bezeichnet wird. Nicht ganz dasselbe...