Sonntag, 13. Mai 2012

Samstag, 12. Mai 2012



Ein ganz normaler Samstag: Nicht unbedingt für alle, ganz speziell nicht für einen Kyburger. Ein Kyburger gehört zu einer aussterbenden Spezies, die zur Gattungen der Couleuriker gehört. Was das ist und wie das so funktioniert, kann jeder selber rausfinden. Das Internet ist gross und vielfältig an Informationen. Wenn sie auch nur zu einem Teil stimmen. Aber das ist ein anderes Thema das an einer anderen Stelle behandelt wird.
Kurz und Gut es ist der Tag des Generalconvents oder wie man in einem normalen Verein sagt: Die Hauptversammlung. Bei den Vereinen ist das eher eine Pflichtübung, bei den Verbindungen ist das DER Event wo MANN hingeht (wenn man kann). Wie das zu und her geht, mag ich hier nicht im Detail erklären. Einige Bilder sind aber hier zu sehen.

Dienstag, 10. April 2012

Projekt: Satellitenempfang

Anstelle von Swisscom / Cablecom sollen die Fernseh- und Radio-Signale von den beiden Satelliten Astra und Hotbird bezogen werden: Folgende Gründe sprechen dafür:
  • Beide Provider beziehen die Fernseh-Signale ebenfalls von den gleichen Satelliten (warum soll ich dafür bezahlen?)
  • Radio-Sendungen werden weniger stark komprimiert (ein leidiges Thema; nicht nur beim Radio)
  • Die Investition (CAPEX) ist in ca zwei Jahren abgeschrieben (im Vergleich zu Cablecom / Swisscom)
  • Unabhängigkeit von Swisscom bzw. Cablecom (zumindest in diesem Bereich) 
Technologie:
  • So wenig aktive Elemente wie möglich, so viele wie sinnvoll
  • Empfang vom Astra / Hotbird Satelliten mit einem Spiegel, falls möglich mittels einem Monoblock Low Noise Block Converter (LNB).
  • Direkte Verbindung Antenne bzw. LNB mit dem Fernseher / Receiver. Das Koaxialkabel soll von guter Qualität (Witterungsbeständig, wenig Dämpfung, doppelt geschirmt) sein.
  • Nach dem Motto “keep it simple and stupid” soll im Wohnbereich ein Fernseher mit integriertem SAT Empfänger verwendet werden. Dieser Empfänger muss ein oder mehrere CI-Slots aufweisen (oft haben solche Geräte nur 1 Slot). 

Offenbar gibt nun auch Alternativen zum Koaxialkabel; das Stromnetz! Die Firma Devolo bietet eine Lösung basierend auf ihren Powerline Produkten an: dlan TV Sat2400-CI+. 
Anstelle von Koaxialkabeln wird mittels Powerline Technologie das hausinterne Stromnetz verwendet. Voraussetzung: Die hausinterne Installation erlaubt dies. Persönlich setze ich Powerline Adapter der Firma Devolo seit einigen Jahren ein. Sie ermöglichen mir den Anschluss eines Desktopsystems ans Internet ohne Universelle Kommunikations-Verkabelung. Ok, Wireless habe ich auch. Dessen ungeachtet bietet Powerline doch eine bessere, störsichere Verbindung zum ADSL Router. Nachteil: Die Adapter benötigen Strom und produzieren Wärme.

Vorgehen:
  • Die Koaxial-Kabel sollen durch den Elektriker verlegt werden. Pro Empfänger sind im Moment 2 Koaxialkabel vorgesehen (Grund: Für den Fernseher und für einen Recorder).
  • Der Support für die Antenne wird an der Südfassade des Hauses (wenn möglich unter dem Dach) installiert. Dazu gibt es sogar eine Web Site link.
  • Nach der provisorischen Installation wird die Antenne ausgerichtet.
  • Nachdem der Spiegel ausgerichtet und ausreichend fixiert wurde, können die Koaxialkabel installiert werden. 

Satellite Finder / Dish Pointing Calculator with Google Maps

Satellitenempfang für Einsteiger

Wikipedia Artikel

Parabolantenne:

LNB:

Koaxialkabel:

Leitungstheorie (meine Vergangenheit holt mich ein :-)

Astra Senderlisten:


Freitag, 6. April 2012

Krambambuli 2011

Alle Jahr wieder. Man trifft sich zum Krambambuli, einen (nun) ganztägigen Anlass der mit einem kulturellen Teil beginnt. Diesmal stand das Omega Museum auf dem Programm.


Im Rahmen einer kurzen Präsentation stellte AH Aramis den SMH Konzern uns vor. Dabei tauchten alle grossen Namen der Uhrenindustrie auf. Mit wenigen Ausnahmen befinden sich diese Marken im oberen bis obersten Segment. Dank den interessanten Ausführungen des Redners konnte ich nahezu unbemerkt einige Portraits der Teilnehmer machen. Das schwenkbare Display und der fehlende Spiegelschlag der Nikon P7100 sind in solchen Situationen von Vorteil. Die Galerie ist hier zu finden. Im Anschluss an die Präsentation besichtigten wir die Ausstellung: Sehr schöne mechanische Uhren. Mir persönlich gefallen eher die Uhren aus den 20er und 30er Jahren (Grund: Design). Ausnahme bilden natürlich die Uhren aus dem Raumfahrtprogramm (Omega Speedmaster etc). Es geht bei all diesen Uhren nicht mehr um die genaue Uhrzeit, die heute nahezu überall verfügbar ist. Mit solchen Produkten kauft man Emotionen, Image etc. Natürlich ist eine Uhr eines der wenigen Schmuckstücke für den Mann. Die können aber sehr teuer werden... Eine Uhr gefällt mir sehr gut. Sie kommt aus Deutschland und wird als U-Boot Uhr bezeichnet (link). Vom Design her wirkt sie einfach und schlicht. Ähnliche Uhren wurden von deutschen U-Boot Fahrern im 2. Weltkrieg getragen. Per Zufall lernte ich einen U-Boot Fahrer auf einem Segeltörn mit den Schulschiff "Statsraad Lehmkuhl" kennen. Ein stiller bescheidener Mann. Er erzählt nicht viel über diese Zeit. Aber einmal auf einer Wache erzählte er mir wie sein Boot vor Portsmouth versenkt wurde und dass er mit dem Tauchretter aus diesem stählernen Sarg da rauskam. Mehr konnte und wollte er mir nicht erzählen; er weinte dabei. Seit diesem Vorkommnis habe ich mich entschieden auf eine U-Boot Uhr zu verzichten.

Freitag, 1. April 2011

Wortwolken - Tag Cloud

Unter www.wordle.net können Wort- bzw. Schlagwortwolken aus einem Text erstellt werden. Worte die häufig im Text erscheinen werden hervorgehoben. Neben Text kann auch den URL eines Blos oder einer Webpage mit Atom oder RSS feed angegeben werden. Hier ein Beispiel von diesem Blog.




Donnerstag, 24. Februar 2011

Das Zonen-System von Ansel Adams




Ich bin ganz ehrlich, die Idee stammt aus einem Fotografie-Forum zum Thema "Belichtung und Kontraste". Den Text habe ich aus der Diskussion zusammengezogen. Hier der Text:

Zonenfotografie ist nichts anderes als eine Beherrschung der Kontraste. Die Bewertung der Kontraste erfolgt in Blendenstufen. Eine Normalentwicklung erfasst einen Kontrast von 6 Blenden.


Beispiel: Schneemann mit schwarzen Hut

Den Hut misst du auf 1/125“ und Blende f5.6 der Belichtungsmesser weist dem Schwarz die Graustufe V zu und das ist zu hell für den Hut. Nun legst ihn auf Zone III, einem dunklen Grau, und erhöhst die Zeit um 3 Blendenstufen auf 1/500“. Dann misst du den Weisspunkt, d.h. den Bauch des Schneemanns und bekommt dafür jetzt Blende f22, das bedeutet der Bauch kommt jetzt Zone IX raus. Das ist ein Weiss ohne Struktur. Das sind nach Ansel Adams 7 Blendenstufen; etwas zu viel für ein optimales Negativ nach Adam. Um dem Schneemann zu einem Bauch Struktur auf dem Bild zu verhelfen, musst du den Bauch auf Zone VIII trimmen. Geht aber nicht, weil dann der Hut ins totale Schwarz abrutscht.

Das heisst du musst mit deiner Entwicklung den Starken Kontrast entgegen wirken und um eine Blendestufe verkürzen, das bedeutet Entwicklung auf N-1. Nun wird die Schwärzungskurve auf de m Negativ flacher und die Zone IX kommt in der Graustufe Zone VIII zum liegen.

Um das zu bewerkstelligen können, musst du deinen Film auf alle N's kalibrieren. Soweit die graue Theorie.



Mittwoch, 26. Januar 2011

Nordafrika erwacht....

In den letzten Tagen hat sich einiges in Nordafrika getan. Die Regierung von Tunesien wurde gestürzt. In Ägypten gehen die Leute auf die Strasse. Und junge Palästinenser melden / erheben ihre Stimme. In allen Fällen spielen die neuen sozialen Medien und Netzwerke (Facebook, Twitter, Blogs) eine wichtige Rolle. Es lohnt sich die aktuelle Situation zu verfolgen. Hier einige Links:

Blog von Reiner Wandler einem Journalisten und Photographen:

http://mimpresion.blogspot.com/

Blog einer mutigen Tunesierin:

http://atunisiangirl.blogspot.com/

Montag, 6. Dezember 2010

Krambambuli 2010

Mir hei e Verein, i ghöre derzue. Und d'Lüt säge: Lue dä ghört o derzue. Und mängisch ghören i würklech derzue. Und i sta derzue ...

Mit diesen Worten beginnt der Text eines Liedes von Mani Matter. Nun ja eine Studentenverbindung ist ja auch ein Verein (vom rechtlichen Standpunkt her), aber es ist doch halt etwas anderes. Der geneigte Leser der Mitglied in einer solchen Organisation ist (kurz Couleuriker genannt) wird mir sicher beipflichten. Wie in jedem Verein gibt es Höhepunkte im Jahr. Einer dieser Höhepunkte ist das Krambambuli. Grundsätzlich bezeichnet das Krambambuli ein Getränk. Schaut man auf dem Internet nach was unter dem Ausdruck Krambambuli zu verstehen ist, so findet man rasch und schnell eine Antwort (http://de.wikipedia.org/wiki/Krambambuli_(Getränk) ). Oder besser gesagt mehrere Antworten. Für den/die nicht Eingeweihten (kurz nicht Couleuriker oder auch Philister genannt) möchte ich das Krambambuli in etwa mit der Feuerzangenbowle aus dem gleichnamigen Roman von Hans Reimann und Heinrich Spoerl vergleichen. Wenn auch...
Nun ich will nicht spitzfindig sein. Die kleinen Unterschiede sind den Coulerikern bestens bekannt und für die anderen spielt es keine Rolle.

Wie bereits erwähnt ist dieser Anlass einer der Höhepunkte im Verbindungsjahr. Oh sorry, heute heisst dies ja Top- oder Mega-Event. Und bei einem solchen Mega-Event
trägt man ein entsprechendes Outfit. Hier zeigt sich wieder einmal, dass eine Studentenverbindung der Zeit um Jahrhunderte im Voraus ist! Jeder Teilnehmer fand sich um 10:00 Uhr in den Trend-Farben Blau-Gold-Rot auf dem Bahnhofplatz in Biel ein. Ja nicht ganz alle; es gab da einige Alt-Herren die dringend noch eine Ration Koffein in Form von Espresso benötigten. Spätestens bei der Bushaltestation war aber der hinterste und letzte vor Ort.



Im kulturellen Teil besuchten wir die Firma Sputnik Engineering AG in Biel. Diese Firma wurde durch zwei ehemalige Assistenten der FH Biel gegründet und stellt Solar-Wechselrichter her.




Der Geschäftsleiter, Herr Chr. von Bergen begrüsste uns und führte uns durch die Unternehmung (ehemaliges Rolex Gebäude am Höheweg 85 in Biel). Nach der Führung gab uns Herr von Bergen eine interessante Einführung in das Geschäftsfeld der Firma Sputnik Engineering. Der Energiemarkt unterliegt ja bekanntlich eigenen Regeln und Gesetzen, was die erfolgreiche Führung eines so schnell wachsenden Un-ternehmens nicht gerade vereinfacht. Besonders für die Firma Sputnik die einen sehr grossen Teil ihrer Produkte und Dienstleistungen ins nahegelegene Ausland exportiert.




Offenbar war im letzten Geschäftsjahr die Beschaffung von Bauteilen der grosse Challenge. Es sei sogar vorgekommen, dass gefälschte Bauteile von Brokern geliefert wurden! Neben den Währungsproblemen eine weitere sportliche Herausforderung für die Junge Firma. Ca. 50% der in der Firma tätigen Ingenieure stammen von der FH Biel. Es bestehen als immer noch starke Bindungen zur Fachhochschule. Darum ist der Standort Biel als FH Campus für Sputnik sehr wichtig (bin selber gespannt wie die Politik dieses Thema in den kommenden Monaten und Jahren angeht. Der Kanton Bern ist in diesem Bereich sehr spät).
Schlussendlich wurden wir von der Firma Sputnik Engineering zu einem feinen Apéro eingeladen. Hier bes-tätigt sich meine Erfahrung dass es sich einfach besser diskutieren lässt
bei einem Glas Wein; insbesondere Bielersee-Wein (Weinkellerei Chapfgut von Herrn Soland). Ein ganz spezielles Dankeschön an die Firma Sputnik Engineering!

Zum Geselligen Teil: Der Kyburger ist von Natur aus ein Geselliges Individuum. Insbesondere dann, wenn er die Möglichkeit hat sich gleichzeitig mit "Comment mässigem" Stoff zu versorgen. Diesem Umstand hat das Organisationskomitee, an dieser Stelle sei ein gewaltiger Dank ausgesprochen, eingehend Rechnung getragen. Im Tonis Ristorante wurden wir alle bestens versorgt, ja sogar für die Geniesser hochwertiger Zigarren war eine geeignete Lokalität (Neudeutsch "Smokers Lounge") vorhanden. Als Gast durften wir das AHP der Stabiennensis begrüssen. Die Stabiennensis ist wieder Gast in unserem Keller! So gegen 14:30 Uhr machten wir uns alle auf den Weg in den Pfistern Keller.




Dort war schon alles entsprechen hergerichtet.





Wenn ich nun den Verlauf der Kneipe schildere, so laufe ich Gefahr den Insider zu langweilen bzw. den Outsider zu verwirren oder sogar konfus zu machen (beides ist der Sache nicht dienlich). Mann muss einfach dabei sein dann "tschegget" man es (oder man lässt es sein). Nichtsdestotrotz erlaube ich mir einige wichtige Punkte zu erwähnen.

Unser Braumeister hat in den vergangenen Jahre eine Prozessoptimierung beim Brauvorgang durchgeführt um sämtliche Qualitäts-, Quantitäts- und Logistik-Risiken auf ein quantifizierbares Restrisiko zu minimieren. Sodass wir im kommenden Geschäftsjahr zur Zertifizierung nach ISO xyz schreiten können. (Könnte ein Traktandum am GC sein...!
Dieser Umstand bestätigt sich durch die Tatsache dass in den letzten Jahren bei jedem Krambambuli die Korona feststellte, dieses Krambambuli sei das Beste das je gebraut worden sei. Wie dem auch sei, die entscheidende Phase des Brauvorganges, sorry Brauprozsses, ist im folgenden Video festgehalten.



Da der Trend zur Individualisierung immer mehr voranschreitet entwickelte Paradiso ein sogenanntes "myKrambambuli Starter Kit", wo jeder zuhause sein Krambambuli sich selber zubereiten kann. Der Prototyp von myKrambambuli wurde der Corona eingehend vorgeführt.





So stellt sich nur noch die Frage bis wann eine iKrambambuli iPhone Applikation auf dem Internet zu Verfügung steht, wo ich mich dann virtuell in ein Krambambuli-Event einklinken kann. Meine Meinung dazu: Grässlich, hässlich...

Au das habe ich fast vergessen, das "myKrambambuli" Kit wurde nach amrikanischer Art verteigert und der Erlös der Aktion "Jeder Rappen zählt" überwiesen. Nur so nebenbei; es wurden viel Franken...

Wie bereits erwähnt wird in Zukunft die Stabiennensis den Pfisternkeller als Kneiplokal benutzen. Oder besser gesagt, wieder benutzen. Mit grossem Applaus wurde diese Ankündigung entgegengenommen. Der Platz an der Wand für Wappen, Couleur und Säbel ist frei und "ad subito" benutzt werden. Gemeinsam mit der Stabiennensis fanden in der Vergangenheit viele tolle Anlässe und Kneipe statt. Das verbindet; sprichwörtlich!

Und wieder trat interessante Phänomen auf, dass sich das Krambambuli auf eine mir unerklärlichen Weise in Nichts auflöste. Plötzlich war nichts mehr da und der Schlusskantuns beendete diesen tollen Anlass.




Fast vergass ich zu erwähnen: Wir genossen das beste Krambambuli aller Zeiten!